Review: Adventure Park

Nach einigen Jahren traut sich endlich wieder ein Entwicklerstudio an eine Themepark-Simulation. Unvergessen sind indes die Erinnerungen an die kuriosen Achterbahnen eines RollerCoaster Tycoon und die witzigen Spielelemente – Stichwort salzige Pommes – von Theme Park. Mit einer ordentlich Portion Nostalgie ging es also an Adventure Park.

Jo ho und ne Buddel voll Rum!

Das Spiel beginnt ganz behutsam mit dem Tutorial in einem Piratenpark, das euch Schritt für Schritt die Spielelemente vorstellt. Verseht ihr euren Park mit Pflanzen, so ist ein Gärtner vonnöten, Reinigungskräfte entmisten den Park und Fahrgeschäfte müssen in Reichweite von Technikern sein. Das Platzieren dieser Attraktionen erweist sich als besonders frickelig: Mit gedrückter Linkstaste werden die Objekte entgegen eurer Bewegung gedreht, was vereinzelt für Frustmomente sorgt. Die Auswahl an Fahrgeschäften für den Piratenpark sind allesamt stimmig, passende Deko und Pflanzen sind en masse vorhanden und auch die Musik versprüht Salzwasser auf eure Tastatur. Inspiration holten sich die Entwickler offensichtlich bei einer hier nicht näher genannten Disney-Piratenreihe. Während des Spiels könnt ihr leichtgängig – sofern ihr einen potenten Rechner euer Eigen nennt oder die Grafikdetails nicht auf Anschlag stellt – die Spielwelt drehen, herauszoomen und soweit hineinzoomen, das ihr wie ein Besucher im Park landet – Fahrten inklusive. Kurz vor Ende des Tutorials dürft ihr ebenfalls schon an die Paradedisziplin eines jeden Parks heran: die Achterbahnen! Leider erwies sich die Gestaltung alles andere als einfach und intuitiv. Kurven können nicht genau von euch bestimmt werden, baut ihr weit in die Höhe könnt ihr die Strecke nur mit größter Not präzise platzieren, da das Spiel nicht ausreichend genug hinauszoomt und auch Loopings werdet ihr leider vermissen.

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Author: vAro

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