Review: Payday 2

Meth kochen, Juwelen stehlen und Kokain verfrachten – was kann da schon schief gehen? Mehr als man im ersten Moment denkt. Payday 2 ist der Nachfolger des beliebten Koop-Shooters Payday: The Heist und wurde vor der Veröffentlichung mit zahlreichen Neuerungen angepriesen. Wir durchleuchten die Räuberhatz in Washington D.C.

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In Payday 2 stülpen wir wieder die Maske über einen von vier Charakteren und starten unseren Raubzug. Mit dem CRIME.NET, eine Übersicht aller verfügbaren Jobs in Washington D.C., stellen wir eine Party zusammen, planen im (Voice-)Chat unser Vorgehen, wählen Waffen und Ausrüstung aus und verschaffen uns für ein paar Tausender kleinere Vorteile, wie etwa ein verstecktes Munitionsbündel oder Insider-Informationen zum Raubzug. Die Inszenierungen der Missionen ist rundum gelungen: Ein Überfall auf eine Bank beginnt ruhig und zögerlich mit dem Ausspähen des Gebäudes, ein anderer Auftrag steigert den Bleigehalt der Luft in kürzester Zeit. So unterschiedlich die Missionen sind, so sehr vermissen wir große Vielfalt, denn unsere Raubzüge können zwar auf einem höheren Schwierigkeitsgrad samt anderer Ziele und fetterer Beute erneut gespielt werden, bleiben im Kern jedoch gleich. Da helfen auch nicht die dynamisch generierten Karten, die selbst Selbstüberwachungskameras an einen andere Standort platzieren. Trotzdem punkten die Missionen, die teilweise aus mehrere Etappen bestehen, bei der unterschiedlichen Vorgehensweise und bieten daher einen hohen Wiederspielwert. Schleichen wir uns in eine Galerie hinein, huschen an den Bewegungsmeldern vorbei und deaktivieren die Kameras mit einem gezielten Schuss, um auf möglichst wenig Polizeigewalt während der Mission zu stoßen? Oder ist uns das schlicht egal, ignorieren die Sicherheitsmaßnahmen und werden permanent von Polizisten beim Gemälderaub gestört? Diese Planung müsst ihr bei Offline-Partien mit KI-Kameraden nochmals überdenken: Leisten sie zwar gegen Gesetzeshüter noch eine gute Arbeit, erleiden sie einen Totalausfall bei den eigentlichen Missionszielen. Niemand mag die Juwelen-Tasche zum Fluchtauto bringen, die geknackte Kasse wird nicht geleert – zu faul? Nein, einfach nur unfähig.

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Author: vAro

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